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Gesunde Ernährung ...


... ist in Deutschland ja nicht Jedermanns Sache. Wenn man sich aber die Mühe macht und häufig kocht, frische Zutaten verwendet, und das
Ganze dann auch noch gemeinsam macht, so zeigt das Wirkung. Zumindest wenn man Kinder hat. Wir stehen jetzt nicht ständig in der Küche und
braten Tofu-Wurst (die gibt es bei uns gar nicht !!!!), aber wir bemühen uns um eine ausgewogene Ernährung. Und kochen häufiger auch mit den
Kindern gemeinsam.
Dieses gemeinsame Kochen macht sehr viel Spaß. Die Kinder dürfen Dinge tun, die sie ansonsten nicht dürfen,z.B. mit richtig scharfen Messern arbeiten, und wir unterhalten uns sehr viel dabei. In der Regel haben wir dann eine tolle Zeit.
Nun sind unsere Kinder recht interessiert und schauen genau hin, was, wann und wie es gemacht wird. Und fragen warum. So lernen sie auch schon eine ganze Menge über die Zubereitung.


Das Ergebnis unserer Bemühungen?


Der ältere Sohn sitzt plötzlich sinnierend am Schreibtisch, schweigt und schreibt. Sein erstes Rezept!


Wer das nicht gleich errät: Es handelt sich um die Variation einer Tomatensauce für Spaghetti. Und das werden wir bei der nächsten Pasta dann auch so ausprobieren.
Ich hoffe nur, die restlichen Anweisungen gibt er dann vor Ort, quasi freihändig am Topf.
Egal was dabei rauskommt – mir wird's schmecken ;-)

Rheda-Wiedenbrück

Dienstreise - mal wieder.


Na ja, so ganz oft ist es auch wieder nicht, aber gemessen an meiner bisherigen beruflichen Laufbahn bin ich nun echt viel unterwegs. Und mehrtägige Dientreisen gab es vorher gar nicht.


Nun ist das mit den Dienstreisen meistens eine ziemlich öde Angelegenheit. Ewig im Auto, zig Stunden Dienst und am Ende des Tages noch mal Auto und dann irgendein Hotel, mit irgendeinem Bett.


Ich habe mich inzwischen aber darauf verlegt (auch aus Kostengründen) meine Hotels auf dem Land oder in kleineren Städten entlang der Autobahn zu suchen. Die anonymen Schuppen in der Stadt geben es mir nicht. Aber in kleinen Familienhotels, mitten im Wald, auf dem Dorf oder in anderen romantischen Gegenden sind in der Regel viel persönlicher und angenehmer. Die Menschen dort interessieren sich für Dich oder freuen sich sogar, wenn sie mal jemanden zu Gast haben aus einer Region, von der sie selber bisher noch nichts wussten. So kommen manchmal ganz nette Gespräche zustande. So übernachteten wir einmal in einer kleinen Pension im tiefsten Sachsen, als der Wirt uns erklärte er sei begeisterter Moselurlauber, seit er einmal durch Gäste aus Trier dorthin geraten sei. An dem Abend hatten wir uns einiges zu erzählen und konnten sogar einen gemeinsamen "Bekannten" ausmachen. Für uns endete der Abend daher zum Abschluss mit einem richtig guten Whiskey auf Kosten des Hauses.


 Heute hat es mich nun nach Rheda-Wiedenbrück verschlagen in ein kleines Hotel namens "Hotel Wartburg". Und was soll ich sagen? Ein richtiger Glücksgriff. Tolles Zimmer in einem wirklich netten Hotel. Und Rheda-Wiedenbrück, zumindest das winzige Zentrum, ist richtig hübsch. Da kann ich doch nur das Googeln empfehlen. Ich setze heute aus Faulheit nämlich keine Links.


Sollte also jemand mal auf dem Weg die A2 entlang sein von Nord-nach Süd oder umgekehrt, und an einer Übernachtung gelegen sein mit einer Entfernung von 1h Autofahrt entweder nach Hannover oder ins Ruhrgebiet, dem sei ans Herzen gelegt hier  zu übernachten. man muss zwar am nächsten Morgen eine Stundde eher aufstehen, dafür ist man aber am Tag zuvoreine Stunde eher im Hotel und kann gepflegt noch was Essen gehen. Bei mir gabs heute lecker Pizza.


Und nun gehe ich ins Bett! Gute Nacht

Dominik B.

Sehr geehrter Herr B.,


ich weiß, das Sie diesen Beitrag in meinem Blog nicht mehr lesen können. Aber leider habe ich keine andere Möglichkeit, mich an Sie zu wenden, mich Ihnen mitzuteilen und einige Worte an Sie zu richten.


Zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Für Ihren Mut. Ihre Konsequenz und das Sie nicht gezögert haben das zu tun, was richtig und wichtig ist. Sie sind ein Beispiel dafür, das unsere Welt nicht so schlecht ist, wie sie uns manchmal erscheint. Nicht so schlecht, wie es uns die beiden Männer, die sie zu Tode geprügelt haben, glauben lassen.
Sie sind das beste Beispiel dafür, das Menschen immer noch für andere Menschen einstehen. Und dafür möchte ich Ihnen meinen tief empfundenen Dank aussprechen.


Und ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen.
Ich möchte mich entschuldigen, das die positive Kraft ihres Handelns so wenig gewürdigt wird. Stattdessen wird ihr Handeln abstrahiert. Aus einer zutiefst menschlichen und bewundernswürdigen Handlungsweise, die sich am Ende in tragischer Weise gegen  sie selbst richtete, wurde in den Reaktionen darauf eine politische Diskussion, die das eigentliche Ihrer Tat, das selbstlose Handeln ohne zögern, das Einstehen für andere ohne "wenn und aber", vernebelte und das Geschehen zum Gegenstand reflexhafter Forderungen nach mehr Sicherheit, mehr Polizei, mehr Überwachung machte. Eine Diskussion die befürchtet, die Hilfsbereitschaft und Zivilcourage in diesem Land könnte geschwächt werden.


Ich möchte mich dafür entschuldigen, das sich so wenig Zeit genommen wurde Still zu sein. Das man redete, wo man dem Entsetzen und der Trauer hätte Raum geben müssen. Das man forderte und diskutierte, anstatt in stillem Gedanken ihrer Entschlossenheit Kraft abzuringen. Kraft auch so zu handeln. Nicht zu kalkulieren, nicht abzuwägen, wo es kein abwägen gibt.


Sie geben mir die Gewissheit, das es richtig ist diesen Weg zu gehen. Vielen Dank!


Ich wünsche mir, das Sie ein Beispiel und ein Leuchtturm sind für viele andere außer mir. Ich wünsche mir, das diejenigen, die daneben standen beim nächsten Mal anders Handeln. Das Ihre Tat Mut und nicht Angst macht. Und das wir über das ermutigende Ihres Handelns sprechen.


Anstatt Kameras und Überwachung zu fordern, anstatt nach mehr Polizei zu rufen, anstatt zu reagieren wünsche ich mir Sie als ein Vorbild zum Handeln. Als Aufruf zum Handeln.



Mein Wunsch wäre es, eine Stiftung ins Leben zu rufen, die Ihren Namen trägt. Eine Stiftung, die die Kraft Ihres Handelns und das Strahlen Ihres Tuns in einen Ruf an unsere Gesellschaft wandelt. Damit möglichst Jeder die Kraft findet ohne Angst zu helfen, in der Gewissheit, das dann niemand mehr daneben steht und wegsieht während er gleichzeitig zuschaut.


Leider habe ich weder die finanziellen Möglichkeiten eine Stiftung zu gründen, noch habe ich das nötige Wissen so etwas zu bewerkstelligen. Aber vielleicht gibt es jemanden, der in Ihrem selbstlosen Handeln eben das sieht, was ich gesehen habe.

Ein Leuchtfeuer der selbstlosen Nächstenliebe. Ein Zeichen für Zivilcourage und ein entschlossenes "Sich nicht beugen wollen", vor der Gewalt. Einer Gewalt, von der man sich Angst machen lässt, anstatt ihr zu begegnen mit gemeinschaftlichem Handeln und gemeinschaftlicher Ächtung.

Die Wahl der ausgesclossenen Koalitionen

Nähme man die Politiker beim Wort, so würde die Wahl zur Qual. (Wird sie ohnehin)


Besonders quälend wird es nun, da viele Wähler vielleicht nicht unbedingt eine Partei präferieren, aber doch den Wunsch nach der ein oder anderen Koalition haben. Oder eben die ein oder andere Koalition ablehnen. Für mich war das bisher eine Möglichkeit mich zu orientieren und für die Abgabe meiner Stimme zu kalkulieren.


Es gibt Koalitionen, die ich auf keinen Fall möchte, es gibt Koalitionen die ich mir eigemtlich wünsche und es gibt Koalitionen die ich mir zumindest vorstellen könnte.


Ist jetzt alles Makulatur. Nun muss ich mich festlegen ohne zu berechnen. Da werden am Ende die Parteien noch gucken, was sie davon haben. Mit mir geht dieses Spielchen nicht!