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Sonntagsfrühstück

Der Sonntagmorgen ist diese eine Zeit der Woche, an der wir als Familie am ehesten alle beieinander sind. Er ist uns "heilig" und wir verbringen ihn in aller Regel mit einem späten und ausgedehnten Frühstück. Oft trinken meine Frau und ich dann einen Sekt zusammen, wenn denn der restliche Tag frei ist und wir (meistens ich) dann nicht doch noch andere Termine haben.



Seit einiger Zeit haben wir was das Frühstück anbelangt eine neue Variation. Dann gibt es Shakshuka. Ein israelisch/ nahöstliches Frühstücksgericht, dass ich vor langer Zeit einmal entdeckte, dann aber Ewigkeiten brauchte, bis es mir in den Sinn kam, es tatsächlich einmal zu machen. Das Rezept habe ich von Chefkoch.de ( Shakshuka auf Chefkoch.de)und wie fast  immer wenn ich koche, variiere ich Rezepte leicht. Und das eigentlich jedesmal auf`s Neue, damit noch mehr Abwechslung im Spiel ist.

Shakshuka ist jedenffalls in der Familie ein neues Lieblingsgericht und ich kann es jedem nur empfehlen.



Und so sah das heute morgen dann aus:



Ich liebe es dabei solche Gerichte in einer ganz einfachen Eisenpfanne zu schmoren und zu braten. Das gibt einfach noch einmal einen besseren und kräftigeren Geschmack, die Pfanne wird irgendwie heisser, lässt sich aber auch besser regulieren beim runter steuern. Zudem kann man dann die Eier in das Shakshuka betten und die Pfanne dann prima in den Backofen stellen. Nch ca. 10-15 Minuten ist es dann so weit und das Frühstück kann beginnen.


Wählt Bodo Ramelow! #Thüringen #noAfD

Die Demokratie und den Parlamentarismus zu zerstören ist das erklärte Ziel der AfD. Thüringen hat es gezeigt, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht möglich ist, nicht möglich sein kann und nicht möglich sein darf. Es ist eine Lehrstunde darüber gewesen was passiert, wenn die falschen Prinzipien über die Realität gestellt werden ohne das man sich ausreichend Gedanken über die Folgen gemacht hat.

Die AfD hat jedenfalls ihr Ziel erreicht, den Parlamentarismus lächerlich zu machen. Möglich gemacht hat es eine FDP, die Motive sind mir allerdings weiterhin unklar. Möglich gemacht hat es aber eben auch eine CDU, die die falschen Prinzipien undbedingt durchsetzen wollte und dabei völlig übersah, dass eine Enthaltung der eigentliche Weg gewesen wäre, der eigenen, durch einen Parteitagsbeschluss erklärten Linie treu zu bleiben.

M.E. gibt es aus diesem nun entstandenen Dilemma zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht in Neuwahlen. Vieles spricht dafür aber es spricht eben auch etwas dagegen. Denn dieses Parlament in seiner jetzigen Zusammensetzung ist das von der Bevölkerung gewählte Parlament. Es ist dies der Ausdruck der Willensbildung der Bevölkerung zum Wahlzeitpunkt. Es ist der Willen des Volkes, dass dieses Parlament so aussieht. Das sollten alle respektieren und verantwortungsvoll damit umgehen.

Die zweite - und meiner Meinung nach bessrere Möglichkeit - besteht darin, die MP-Wahl zu wiederholen und im dritten Wahlgang durch Enthaltung deer FDP und der CDU die Wahl von Bodo Ramelow zuzulassen. Keine weitere Pointe, denn das ist es, was bereits zuvor hätte geschehen sollen und zu dem es keine ernsthafte Alternative gibt, die auch nur annähernd den Wählerwillen wiedergibt und zugleich eine Regierungsbildung ermöglicht. Es gibt schlicht keine Alternative dazu.
Und es ist unerheblich für Bodo Ramelow und alle anderen, ob bei dieser Wiederholung die AfD zustimmen würde oder nicht. Es darf in diesem Fall schlicht keine Rolle spielen, da es ansonsten weider die AfD ist, die den Parlamentarismus und die Mehrheit der Wähler verhöhnt und den nächsten Erfolg feiern darf, auf ihrem Weg das Land zu spalten.

Man sollte es im gegenteil dazu nutzen, die AfD zu prüfen. Stimt sie nämlich einer Wahl von Bodo Ramelow als Ministerpräsidenten zu, offenbart sie sich darin, den Parlamentarismus zerstören zu wollen, Politik als fieses Spiel zu misbrauchen und zeigt einmal mehr ihre Verachtung für unsere Demokratie. Sie wäre endgültig blossgestellt und es wäre sehr hilfreich für die Zukunft, die AfD in dieser Form blosszustellen.
Zum Zweiten zeigte sie sich ihren Wählern gegenüber extrem illoyal. bräche all ihre Versprechen und auch in der eigenen Anhängerschaft wäre klar, der AfD geht es um niemanden als um sich selbst. Sie ist eine destruktive Partei, die völlig auf sich selbst fokussiert agiert und für niemanden ernsthaft eintritt - nicht einmal für die eigenen Wähler.

Ich persönlich folgere für mich daraus: Es sollte eine Wiederholung der Wahl in der jetzigen Zusammensetzung des Parlamentes geben. CDU und FDP hätten mit einer Enthaltung im dritten Wahlgang die Chance, ihren Fehler wieder gut zu machen und die AfD hat den schwarzen Peter.
Stimmt sie zu und Bodo Ramelow nimmt trotzdem an (was er natürlich zuvor mit allen möglichen Koaltitionspartnern und CDU und FDP abgesprochen haben sollte), blamiert sich die AfD bis auf die Knochen. Stimmt die AfD nicht zu, hat sie ebenfalls kaum etwas, dass sie anschliessend politisch verwerten könnte ausser ihrer zuvor schon beschriebenen Ablehnug der Linkspartei und ihrer ebenfalls schon zuvor vertretenen Ablehnung der "Altparteien" insgesamt.

In diesem Sinne finde ich, die eigentliche Mehrheit des Parlamentes die aus allen nicht AfD-lern besteht, sollte sich das Spiel wieder selbst aneignen und gemeinsam für die einzige echte Mehrheit im Land antreten. Und diese Mehrheit ist über einen einzigen, gemeinsamen Nenner leicht zu beschreiben: #noAfD

Was wenn …

… es keinen Winter mehr gibt?

Für mich persönlich ist der Winter immer die schönere Jahreszeit gewesen. Ich habe so tolle Erinnerungen an das Schlitten fahren, an das Ski fahren, an das Geräusch von knirschendem Schnee unter den Füßen …

Sommer mag ich auch – da war auch in der Kindheit vielleicht ein wenig mehr Freiheit und Licht und Wärme. Aber der Winter hatte diese Stille und Ruhe, diese Kälte, die so schön war, weil man wieder ins Warme konnte. Der Winter hatte eine Reinheit und Schlichtheit und Schönheit, die so ganz anders war als der Rest des Jahres.

Und der Winter hatte keine Mücken Zwinkerndes Smiley

Gedankenschnippsel - 1

Sein eigenes Leben zu leben, sich nicht beirren zu lassen und stets dem Herzen zu folgen statt sich von Zwängen durch die Welt schieben zu lassen ist eine Wunschvorstellung. Man will uns glauben machen dass wir frei sind, frei sein könnten. Doch lassen wir uns nichts vormachen. Niemand , der nicht ganz alleine in der Welt ist kann jemals völlig frei sein. Vielleicht der Eremit, vielleicht der einsame Denker in seiner Kammer, vielleicht gelingt es uns als Illusion, wenn wir uns ganz einer Sache widmen, uns für diese eine Sache eine Zeitlang nicht beirren lassen, uns abkapseln und uns in eine zeitweilige Einsamkeit verabschieden. Eine produktive Einsamkeit, eine künstlerische, eine geistige Einsamkeit. Dann treten wir gleichsam aus uns heraus und kehren unser Innerstes nach Außen um es später dann, im Außen als unser Innerstes zu präsentieren. Aber geht das? Das Innere im Außen zu zeigen, es gar erklären zu wollen. Zu behaupten da wäre sie dann - die Freiheit?

Aber was wäre sie dann - diese Freiheit des Inneren im Außen? Sie wäre etwas, dass beschrieben werden will, erklärt werden soll, sie wäre keine Freiheit, es wäre nicht einmal mehr ein Inneres, das noch nur dann das Innerste sein kann, solange es - eben - Innen ist. Und doch liegt etwas Freiheit darin, nur eben nicht mehr die eigene.

Das Innere nach Außen gekehrt ist nicht mehr es selbst. Es ist etwas Neues, Ein Versuch, Und häufig ein Versuch, der einlädt, der Mut macht, den anregt und manchmal auch aufregt. Es ist etwas, dass die Welt reicher macht, weil es eben noch verschlossen und quasi nicht existent in der Welt nun als etwas Neues nach Außen tritt. Sichtbar wird, lesbar, hörbar, unfassbar, Und das selbst anfasst. In die Gedanken anderer eindringt, dort zum Inneren eines anderen wird. Wieder Innerstes wird. Neu eindringt. Ja - eindringt in das Innere, also auch sinnlich ist in einem Sinne der uns berührt, uns verändert, stärkt und schwächt.

Und da ist sie wieder - die Freiheit. Dann doch in uns drin um das Neue, das Eingedrungene in uns aufzunehmen und zu unserem zu machen. Zu unserem Innerste. Solange wir es da drin lassen, es aufnehmen, absorbieren, modellieren, in uns anpassen und uns an es anpassen, solange sind wir frei damit.