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Nacht

Nacht

Wind fegt durch meine Seele
und bläst mir die Gedanken auf.
Und kaum das ich es sehe
nehmen sie gewohnten Lauf!

All die Sachen, alle die Dinge
die mir hier Umgebung sind,
was ich mit Verstand erringe,
alles ist Gedanken Kind.

Und kein Gedanke den ich trage,
kein Gefühl das ich vespür
hätt’ ich jemals hell am Tage,
nur die Nacht bringt’s mir herfür.

Drum dank ich all den dunklen Stunden
die ich zitternd hier gewacht,
hätte niemals so empfunden
wär sie nicht -
die stille Nacht.