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Brauchen wir die "Wahlanalyse"

An alle Wahlanalysten da draußen, die uns nun aus jeweils sehr eigener Perspektive den "AfD-Wähler" erklären wollen und sich dabei nicht selten dazu hinreißen lassen, ganze Bevölkerungsschichten als dumm und/oder rassistisch, als ungebildet oder "prekär" und was weiß noch zu betitulieren.

Ihr könnt damit aufhören, denn die Probleme um die es geht betreffen nicht nur die Menschen, die auf dem Wahlzettel ein Kreuz bei der AfD gemacht haben. Wir haben einige grundsätzliche Probleme und Versäumnisse in unserem Land die gelöst werden müssen.
Darauf sollten wir alle uns konzentrieren.
Denn in einem gerechten und chancengleichen Land würde sich Vieles erübrigen.

Da wären (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  1. Ungleichheit (Zwischen Arm und Reich, zwischen West und Ost, zwischen Mann und Frau, zwischen Stadt und Land usw.) Dabei ist in meinen Augen das Versprechen der Gleichheit der Lebensverhältnisse eines der zentralen Versprechen unseres Grundgesetzes.
  2. Generationengerechtigkeit (Arbeit, Rente, Sozialversicherungen, Fürsorge für und untereinander. 
    Hier gibt es so viele Baustellen, die lange bekannt und alle benannt sind. Nicht reden - Machen!
  3. Soziale Marktwirtschaft (Arbeit und Lohn, Verteilungsfragen, freie Wirtschaft unter Anerkennung der Verantwortung die man trägt, Digitalisierung, evtl. mal eine Diskussion ums BGE)
  4. Bildung (kostenlos und chancengleich für alle, Begabung statt Herkunft etc.)

Und wie sich unschwer erkennen lässt, verzahnen sich die meisten Themen miteinander.

Die Frage, wer sein Kreuz bei welcher Partei macht ist eher sekundär - notwendig wäre eine schonungslose Bestandsaufnahme der Mängel und Ungerechtigkeiten unserer Gesellschaft und der Wille diese Mängel ernsthaft anzugehen.

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