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Vorsatz für 2013–wieder ganz viel bloggen

Ich bin kein Freund von Vorsätzen für das neue Jahr und in diesem Sinne ist dieser Beitrag hier auch eigentlich mehr ein Spaß als das er ernst gemeint ist.

Ernst gemeint ist allerdings dann doch der Vorsatz, wieder mehr und häufiger zu bloggen. Einfach deshalb, weil es mir immer Spaß gemacht hat und damit die viele Zeit, die ich im Internet verbringe, wenigstens ein bisschen mehr Sinn macht als nur Online-Shopping.

Außerdem habe ich mein Netbook auf Windows 8 upgedated. Nachdem es im Laufe der letzten vier Jahre zusehends langsamer wurde und am Ende eigentlich kaum noch nutzbar war, habe ich den Schritt gewagt und das modernste Microsoft Betriebssystem aufgespielt. Es waren ein paar kleiner Knife notwendig um Windows 8 auf meinen Asus EeePc aufzuspielen, aber dank vieler Hinweise im Internet hat es funktioniert und aus einer alten Krücke ist ein recht flinkes kleines Computerchen geworden. Das Netbook funktioniert so gut, das ich noch ein paar Euronen in einen neueren und größeren Akku investiert habe und so bin ich nun im Besitz eines sehr brauchbaren kleinen tragbaren Computers, der mit neuem Akku eine Laufzeit von fast neun Stunden erreicht. Ich benutze mein Netbook nun ständig und bin zudem dank tragbaren WLans (ebenfalls ein neues Smartphone Zwinkerndes Smiley ) in der Lage immer und überall Online zu sein, was ich auch weidlich nutze.

Mal sehen, wie lange die Freude am “neuen” Computer hält und wie oft ich nun wieder der spontanen Eingebung zu bloggen nachgeben werde.

Webseitenoptimierung

Neben meinem eigenen Blog habe ich auch ein paar andere Seiten im Netz erstellt oder betreue diese auch weiterhin. Alles auf einem relativ einfachen Niveau, aber doch ganz brauchbar. Nun ist da auch eine kommerzielle Seite dabei und da fragt man sich schon mal nach Webseitenoptimierung. Ich habe da auch einiges zu gelesen und auch umgesetzt, sogar mit Erfolg.

Aber einen Tipp zur Webseitenoptimierung, welcher auch super funktioniert und jede Menge Klicks bringt, wird dort nirgendwo verraten. Aber ich verrate ihn Euch heute, weil er so einfach ist.

Kochrezepte!

Kochrezepte und Alles was mit kochen zu tun hat bringt die meisten Klicks. In meinem Blog habe ich einige wenige Sachen zum Thema Kochen geschrieben, zum Teil schon Ewigkeiten her. Und auch, wenn ich oft lange Zeit nichts in meinem Blog schreibe, die Zugriffszahlen bleiben konstant hoch, weil diese Kochgeschichten immer und immer wieder aufgerufen werden.

So einfach ist Internet!

Wildschweinschnitzel  ;-)

Spargel im Backofen ;-) ;-)

Ein Frohes Neues Jahr

Neues Spiel, neues Glück.

Das sollte wohl auch für ein Neus Jahr gelten. Auch wenn ich inzwischen in einem Lebensalter angelangt bin, in dem sich die Anzahl an Wiederholungen stetig steigert.. Es passiert relativ wenig Neues, was man ja einerseits bedauern kann, andererseits kann man es aber auch schätzen. Es gibt viele Dinge, über die ich mir zur Zeit wenig Gedanken machen muss. Und das ist ja auch schon etwas.

Sicher, als junger Mann, unverheiratet und ungebinden, da konnte man so manchen Unfug treiben. Habe ich ja dann auch getan. War oft spassig und sehr abwechslungsreich. Zu dieser Zeit wusste ich aber auch oft nicht, wie ich zum Beispiel meine Miete zahlen sollte oer wie ich mir mein Geld für den nächsten Monat verdienen konnte. Diese Sorgen habe ich nicht mehr und habe das gegen etwas weniger Abwechslung getauscht.

Weniger Spass habe ich dadurch eigentlich nichht, denn es haben sich neue Dinge in mein Leben geschlichen, die nun für Abwechslung sorgen - ich selbst bin nicht mehr für dieses Thema zuständig ;-

Meine Söhne erledigen das für mich und meine Frau ;-
Und ich? Fühle mich wohl dabei. Erledige meine Arbeit, mache meinen Job zu Hause, gehe ab und zu mal aus um einen zu trinken, gehe wieder zur Arbeit und mache meinen Job zu Hause. Am liebsten habe ich es, wenn wir Besuch haben, einen schönen und lustigen Abend verbringen oder dies im Kreise der Familie woanders tun.

Ich finde das Alles gar nicht so schlecht, im Gegenteil. ich fühle mich sauwohl in meinem Leben.

Und genau das ist mein Wusch an Euch für das kommende Jahr: Fühlt Euch sauwohl in Eurem Leben. Haltet Euch nicht an den Dingen auf, die besser sein könnten. Beschäftigt Euch mit den Dingen die gut sind. Der Familie, den Freunden und der guten Zeit die maan im Kreise seiner Lieben hat. Mehr braucht es nicht.

In diesem Sinne ein glückliches und unbeschwertes Jahr 2013.

Transparenzheuchelei

Das nervt ja mal wieder gewaltig. Peer Steinbrück soll offenlegen!

Was denn bitteschön???

Öffentliche Auftritte? Vielleicht eben nur halböffentlich, mag sein - aber angegeben hat er es!

Die Auftraggeber? Sind Agenturen keine Auftraggeber? Auftraggeber ist, wer bezahlt, wenn es die Agenturen waren, dann muss er diese angeben - basta!

Das nervt - dieses Geschreie. Der Mann hat die Regeln meines Erachtens erfüllt. Regeln die nicht strenger sind, weil die jetzigen Schreihälse es nicht wollten! Bei so einer Heuchelei kriege ich das Kotzen!

Sachlicher und besser kann es übrigens die Frankfurter Rundschau: Die Stunde der Heuchler

Ein paar einfache Wahrheiten über Sprache in der Politik

It's the economy, stupid! _ Es ist die Wirtschaft, Dummkopf!
Vielleicht war es tatsächlich diese Wahlkampfparole, die Bill Clinton im Jahre 1992 die Präsidentschaftswahlen in den USA gewinnen ließ. Und auch heute noch, vielleicht sogar mehr denn je, werden Wahlkämpfe und die gesamte politische Debatte von Wirtschaftsthemen dominiert. EURO-Krise, Rentendebatte, Arbeitslosigkeit, wirtschaftl. Auf- und Abschwung, Wirtschaftsprognosen, Exportentwicklung, Außenhandelsüberschüsse, Sozialleistungen und so weiter und so fort. Die Diskussionen finden unter sich zunehmend schneller verändernden Rahmenbedingungen statt. Kaum ist eine Idee am Entstehen, ist sie schon von der Wirklichkeit überholt. (ESM???). Oder aber es gibt diese Idee nicht wirklich und die Diskussion tritt seit gefühlten Urzeiten auf der Stelle (Rente???). Doch woher kommt diese Unfähigkeit der Poltik wirklich etwas substantielles zu bewegen? Warum können Ideen wie z.B. das bedingungslose Grundeinkommen, das tatsächlich geeignet wäre eine Gesellschaft zu verändern, keine größeren gesellschaftlichen Debatten auslösen?

Liegt es wirklich daran, das wir in den Fängen einiger weniger Wirtschaftsbosse dahindümpeln? Das Politik, Gewerkschaften und Wirtschaft in einer unheilvollen Allianz das Volk dumm und unter der Fuchtel halten? Daran das die Menschen sich einfach nicht mehr für Politik interessieren, weil sie wahlweise zu dumm, zu faul, zu uninteressiert oder zu frustriert und desillusioniert sind?

Daran mag ich nicht glauben. Woran ich aber glauben mag - weil es mir ständig auf stößt - in der Presse, in den unzähligen Interviews und Talkrunden, ist die Macht der Sprache. Genauso wie wir gefangen sind in einer Sprache die uns in die immer gleiche Richtung zwingt, die uns einengt, statt Horizonte zu öffnen, genauso kann die Sprache uns befreien und neue Möglichkeiten öffnen. Unzählige Phantasie-reisen bei der Literaturlektüre sind der Beweis.

Dabei ist vermutlich die erste Hürde gleich die schwierigste. Sprache modernisiert sich eigentlich von selbst. Es ist der sogenannte Sprachgebrauch, der dafür sorgt, das die Sprache immer auf der Höhe der Zeit ist. Doch Prozesse, die eigentlich von alleine funktionieren, sind in der Politik mitunter ausgehebelt. Weil man sich diesen Prozessen verweigert oder sie gar misbraucht (Propaganda).

Warum aber nun wir, und hier schließe ich alle frei und unabhängigen Menschen mit ein und besonders auch die Medien, uns der Macht der Sprache entziehen, ist eigentlich nicht erklärbar. Hier fehlen eigentlich nur ein paar kluge und wortgewandte Köpfe, die uns helfen die eingefahrenen Denkweisen aufzubrechen und uns befähigen, unseren Politikern die wirklich unangenehmen Fragen zu stellen, die dementsprechend dann einen wirklichen Handlungsdruck erzeugen.

Ich will es einmal mit einem Beispiel versuchen - Dem Begriff der Arbeitslosigkeit.
Hier sollten gleich alle Alarmglocken klingeln, denn es ist eine einfache Wahrheit, das sich der heutige Arbeitsmarkt nicht mehr mit Arbeitslosigkeit oder Erwerbstätigkeit im bisher gebräuchlichen Sinne beschreiben lässt. Arbeitslosigkeit als beschreibende Größe wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist zur politischen Parole verkommen, hat aber mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Land nichts mehr zu tun. Hier müsste man dringend unterscheiden zwischen Arbeit, die den jetzigen Bedarf sichert UND eine Vorsorge erlaubt und verschiedenen Arbeits- und Erwerbsformen, die diese Möglichkeit nicht geben.
Der viel beschworene Rückgang der Arbeitslosigkeit ist ja bekanntermaßen ein bitterer Erfolg und zudem nur einer für Statistiker.

Um aber eine sinnvolle, nicht in immer gleich lautenden Platituden verhaftete Diskussion über die Verbreitung von Erwerbsarbeit zu führen, müsste man sich eben auch von Begriffen trennen. Eine Arbeit sollte nur dann eine Arbeit sein, wenn man davon leben und vorsorgen kann. Jegliche Form von Erwerbstätigkeit, die das nicht kann bis hin zur "Arbeitslosigkeit sollte anders heißen. Hier wäre dringend eine neue Sprache nötig - dann fiele das Täuschen und Tarnen viel schwerer.

Es gibt sicher viele weitere Begriffe, die unsere heutige Lebenswirklichkeit nicht mehr zutreffend beschreiben, die aber in der Sprache der Poltik (und damit meine ich keineswegs die Politiker, sondern uns alle und vor allem die "kritische und unabhängige Presse") immer noch gebräuchlich sind und guten neuen Ideen im Wege stehen. Leider bin ich jetzt gerade viel zu müde um weiter zuspinnen, aber ein anderes mal fällt mir sicher in neues Beispiel ein.

Und welches Beispiel fällt Euch ein?