Für all diejenigen, die meinen Blog besuchen und selbst nicht auf Twitter unterwegs sind und sich vielleicht ab und an mal fragen, warum Twitter überhaupt interessant sein sollte.
Die Beschränkung auf 140 Zeichen führt manchmal dazu, dass Dinge einfach so da stehen und für sich sprechen. Ohne Firlefanz, ohne Relativierung, ohne Alles. Noch ein Bild dazu oder, wie im vorliegenden Fall eine Grafik – fertig ist die Nachricht. Klar birgt das ein gewisses Potential für unreflektiertes, manipulatives, propagandistisches etc. Das muss man wissen. Dennoch kann man es genießen und manches einfach mal so zur Kenntnis nehmen. Hier ein Beispiel:
Gerade in Deutschland brauchen wir höhere Steuern auf große Erbschaften & Vermögen! Kleine Entscheidungshilfe: pic.twitter.com/UAE1LEsnts
Der erste längere Spaziergang des Jahres und es war schön. Zwei Stunden lang haben wir uns auf den Höhen oberhalb unseres Hause rumgetrieben. Es war warm und hell, eine Menge Kraniche flogen über uns hinweg, der Birnbaumlehrpfad säumte unseren Weg und ein Reiher suchte unbeirrt nach Futter.
Am Ende gab es noch ein kleines Picknick und dann schlugen wir den Weg nach Hause ein.
Schon wieder ein Monat vorbei. Die Zeit vergeht wie im Flug und das nicht nur auf Twitter. Was im Februar alles getwittert wurde, davon hier eine kleine Auswahl. Mehr Twitterperlen gibt es wie immer bei JanBob und bei Anne Schuessler.
Hier meine kleine Auswahl:
NPD sagt Demo ab, weil alle Teilnehmer im falschen Zug sitzen? Führerlose Irrfahrt. Ich brech zusammen.
Meine letzte Twitter-Sterne-Sammlung stammt aus dem September.
Bei uns war einiges los - vor allem sehr trauriges und mir stand der Sinn überhaupt nicht nach lustigen Twittersprüchen. Zwischenzeitlich hatte ich sogar das Besternen und Twitterlesen ziemlich eingestellt, aber das Leben geht weiter, wenn auch mit Vermissen und Vermissen und Vermissen. Nun ist Traurig-Sein aber kein Zustand dem man dauerhaft anheimfallen sollte und auch das Grübeln ist eher geeignet für den Moment, denn als Lebenseinstellung.
Insofern hat Twitter vielleicht sogar etwas therapeutisches, denn egal wie klein die Welt im eigenen Leben ist, da draußen geht es weiter: Lustig und unlustig, politisch und unpolitisch, sprach-, wort- und witzgewandt und wie auch immer: es wird getwittert in allen Facetten.
Dann hier meine 13te Sammlung:
Wenn man endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, dann ist der Weg zum Tellerrand eben auch ziemlich weit.